SCHON GEWUSST?
Auf spanischen Rotweinetiketten begegnen uns oft drei Begriffe: Crianza, Reserva und Gran Reserva. Sie klingen nach einer Rangliste – beschreiben in der Rioja aber vor allem, wie lange ein Wein gereift ist. Und das kann seinen Charakter deutlich verändern.
Was bedeutet Crianza?
Ein roter Rioja Crianza reift mindestens zwei Jahre, davon mindestens ein Jahr im Eichenfass. Häufig verbindet er lebendige Frucht mit würzigen, dezenten Holznoten. Ein schöner Einstieg in die Welt gereifter spanischer Rotweine.
Was unterscheidet Reserva und Gran Reserva?
Für einen roten Rioja Reserva sind mindestens drei Jahre Reife vorgeschrieben, darunter mindestens ein Jahr im Eichenfass und mindestens sechs Monate in der Flasche. Ein roter Rioja Gran Reserva muss mindestens fünf Jahre reifen: mindestens zwei Jahre im Eichenfass und zwei weitere Jahre in der Flasche.
Diese Regeln gelten für rote Rioja-Weine. Für Weiß- und Roséweine sowie andere spanische Herkunftsgebiete können andere Anforderungen gelten.
Ist Gran Reserva automatisch besser?
Nein. Mehr Reife bedeutet nicht automatisch mehr Genuss. Ein Crianza kann frisch, fruchtbetont und wunderbar zugänglich sein; ein Gran Reserva wirkt häufig entwickelter, mit Aromen, die an Leder, Tabak oder getrocknete Früchte erinnern können. Entscheidend sind Stil, Jahrgang und persönlicher Geschmack.
Welcher Rioja passt zu Tapas?
Zu Manchego, Serrano oder Chorizo kann ein Crianza mit Frucht und Würze eine besonders schöne Wahl sein. Gereiftere Rioja-Weine passen häufig gut zu intensiveren Fleischgerichten oder kräftigem Käse. Es gibt dabei kein starres Richtig oder Falsch.
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In unserer Weinlounge in Husum mögen wir Weine, die auch ohne komplizierte Fachbegriffe Freude machen. Einer davon ist der IZADI Crianza aus der Rioja Alavesa. Mehr über seine Herkunft, seinen Geschmack und die Kombination mit Tapas erzählen wir in unserem Journal-Artikel über IZADI Crianza.
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